<html><head>
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8">
- <title>2.13. OpenDocument-Vorlagen</title><link rel="stylesheet" type="text/css" href="style.css"><meta name="generator" content="DocBook XSL Stylesheets V1.76.1-RC2"><link rel="home" href="index.html" title="kivitendo 3.1.0: Installation, Konfiguration, Entwicklung"><link rel="up" href="ch02.html" title="Kapitel 2. Installation und Grundkonfiguration"><link rel="prev" href="ch02s12.html" title="2.12. Drucken mit kivitendo"><link rel="next" href="ch02s14.html" title="2.14. Konfiguration zur Einnahmenüberschussrechnung/Bilanzierung: EUR"></head><body bgcolor="white" text="black" link="#0000FF" vlink="#840084" alink="#0000FF"><div class="navheader"><table width="100%" summary="Navigation header"><tr><th colspan="3" align="center">2.13. OpenDocument-Vorlagen</th></tr><tr><td width="20%" align="left"><a accesskey="p" href="ch02s12.html">Zurück</a> </td><th width="60%" align="center">Kapitel 2. Installation und Grundkonfiguration</th><td width="20%" align="right"> <a accesskey="n" href="ch02s14.html">Weiter</a></td></tr></table><hr></div><div class="sect1" title="2.13. OpenDocument-Vorlagen"><div class="titlepage"><div><div><h2 class="title" style="clear: both"><a name="OpenDocument-Vorlagen"></a>2.13. OpenDocument-Vorlagen</h2></div></div></div><p>kivitendo unterstützt die Verwendung von Vorlagen im
- OpenDocument-Format, wie es OpenOffice.org ab Version 2 erzeugt.
- kivitendo kann dabei sowohl neue OpenDocument-Dokumente als auch aus
- diesen direkt PDF-Dateien erzeugen. Um die Unterstützung von
- OpenDocument-Vorlagen zu aktivieren muss in der Datei
- <code class="filename">config/kivitendo.conf</code> die Variable
- <code class="literal">opendocument</code> im Abschnitt
- <code class="literal">print_templates</code> auf ‘<code class="literal">1</code>’ stehen.
- Dieses ist die Standardeinstellung.</p><p>Während die Erzeugung von reinen OpenDocument-Dateien keinerlei
- weitere Software benötigt, wird zur Umwandlung dieser Dateien in PDF
- OpenOffice.org benötigt. Soll dieses Feature genutzt werden, so muss
- neben OpenOffice.org ab Version 2 auch der “X virtual frame buffer”
- (xvfb) installiert werden. Bei Debian ist er im Paket “xvfb” enthalten.
- Andere Distributionen enthalten ihn in anderen Paketen.</p><p>Nach der Installation müssen in der Datei
- <code class="filename">config/kivitendo.conf</code> zwei weitere Variablen
- angepasst werden: <code class="literal">openofficeorg_writer</code> muss den
- vollständigen Pfad zur OpenOffice.org Writer-Anwendung enthalten.
- <code class="literal">xvfb</code> muss den Pfad zum “X virtual frame buffer”
- enthalten. Beide stehen im Abschnitt
- <code class="literal">applications</code>.</p><p>Zusätzlich gibt es zwei verschiedene Arten, wie kivitendo mit
- OpenOffice kommuniziert. Die erste Variante, die benutzt wird, wenn die
- Variable <code class="literal">$openofficeorg_daemon</code> gesetzt ist, startet
- ein OpenOffice, das auch nach der Umwandlung des Dokumentes gestartet
- bleibt. Bei weiteren Umwandlungen wird dann diese laufende Instanz
- benutzt. Der Vorteil ist, dass die Zeit zur Umwandlung deutlich
- reduziert wird, weil nicht für jedes Dokument ein OpenOffice gestartet
- werden muss. Der Nachteil ist, dass diese Methode Python und die
- Python-UNO-Bindings benötigt, die Bestandteil von OpenOffice 2
- sind.</p><div class="note" title="Anmerkung" style="margin-left: 0.5in; margin-right: 0.5in;"><table border="0" summary="Note"><tr><td rowspan="2" align="center" valign="top" width="25"><img alt="[Anmerkung]" src="system/docbook-xsl/images/note.png"></td><th align="left">Anmerkung</th></tr><tr><td align="left" valign="top"><p>
- Für die Verbindung zu OpenOffice wird normalerweise der Python-Interpreter <code class="filename">/usr/bin/python</code> benutzt. Sollte
- dies nicht der richtige sein, so kann man mit zwei Konfigurationsvariablen entscheiden, welcher Python-Interpreter genutzt
- wird. Mit der Option <code class="literal">python_uno</code> aus dem Abschnitt <code class="literal">applications</code> wird der Interpreter selber
- festgelegt; sie steht standardmäßig auf dem eben erwähnten Wert <code class="literal">/usr/bin/python</code>.
+ <title>2.13. E-Mail</title><link rel="stylesheet" type="text/css" href="style.css"><meta name="generator" content="DocBook XSL Stylesheets V1.76.1-RC2"><link rel="home" href="index.html" title="kivitendo 3.9.2: Installation, Konfiguration, Entwicklung"><link rel="up" href="ch02.html" title="Kapitel 2. Installation und Grundkonfiguration"><link rel="prev" href="ch02s12.html" title="2.12. Drucker- und Systemverwaltung"><link rel="next" href="ch02s14.html" title="2.14. Drucken mit kivitendo"></head><body bgcolor="white" text="black" link="#0000FF" vlink="#840084" alink="#0000FF"><div class="navheader"><table width="100%" summary="Navigation header"><tr><th colspan="3" align="center">2.13. E-Mail</th></tr><tr><td width="20%" align="left"><a accesskey="p" href="ch02s12.html">Zurück</a> </td><th width="60%" align="center">Kapitel 2. Installation und Grundkonfiguration</th><td width="20%" align="right"> <a accesskey="n" href="ch02s14.html">Weiter</a></td></tr></table><hr></div><div class="sect1" title="2.13. E-Mail"><div class="titlepage"><div><div><h2 class="title" style="clear: both"><a name="Email"></a>2.13. E-Mail</h2></div></div></div><p>
+ kivitendo kann sowohl E-Mails direkt aus dem Programm heraus E-Mails
+ versenden, als auch in das Programm importiern. Damit dies
+ funktioniert, müssen die E-Mail-Parameter korrekt konfiguriert sein.
+ Dazu mehr in den folgenden Abschnitten.
+ </p><div class="sect2" title="2.13.1. E-Mail-Versand aus kivitendo heraus"><div class="titlepage"><div><div><h3 class="title"><a name="config.sending-email"></a>2.13.1. E-Mail-Versand aus kivitendo heraus</h3></div></div></div><p>Das Versenden von E-Mails kann zum Verschicken von Belegen genutzt
+ werden, z.B. um ein Angebot direkt an einen Kunden zu verschicken. Damit
+ dies funktioniert, muss eingestellt werden, über welchen Server die
+ E-Mails verschickt werden sollen. kivitendo unterstützt dabei zwei
+ Mechanismen: Versand über einen lokalen E-Mail-Server (z.B. mit
+ <span class="productname">Postfix</span>™ oder <span class="productname">Exim</span>™,
+ was auch die standardmäßig aktive Methode ist) sowie Versand über einen
+ SMTP-Server (z.B. der des eigenen Internet-Providers).</p><p>Welche Methode und welcher Server verwendet werden, wird über die
+ Konfigurationsdatei <code class="filename">config/kivitendo.conf</code>
+ festgelegt. Dort befinden sich alle Einstellungen zu diesem Thema im
+ Abschnitt '<code class="literal">[mail_delivery]</code>'.</p><div class="sect3" title="2.13.1.1. Versand über lokalen E-Mail-Server"><div class="titlepage"><div><div><h4 class="title"><a name="config.sending-email.sendmail"></a>2.13.1.1. Versand über lokalen E-Mail-Server</h4></div></div></div><p>Diese Methode bietet sich an, wenn auf dem Server, auf dem
+ kivitendo läuft, bereits ein funktionsfähiger E-Mail-Server wie z.B.
+ <span class="productname">Postfix</span>™, <span class="productname">Exim</span>™
+ oder <span class="productname">Sendmail</span>™ läuft.</p><p>Um diese Methode auszuwählen, muss der Konfigurationsparameter
+ '<code class="literal">method = sendmail</code>' gesetzt sein. Dies ist
+ gleichzeitig der Standardwert, falls er nicht verändert wird.</p><p>Um zu kontrollieren, wie das Programm zum Einliefern gestartet
+ wird, dient der Parameter '<code class="literal">sendmail = ...</code>'. Der
+ Standardwert verweist auf das Programm
+ <code class="filename">/usr/bin/sendmail</code>, das bei allen oben genannten
+ E-Mail-Serverprodukten für diesen Zweck funktionieren sollte.</p><p>Die Konfiguration des E-Mail-Servers selber würde den Rahmen
+ dieses sprengen. Hierfür sei auf die Dokumentation des E-Mail-Servers
+ verwiesen.</p></div><div class="sect3" title="2.13.1.2. Versand über einen SMTP-Server"><div class="titlepage"><div><div><h4 class="title"><a name="config.sending-email.smtp"></a>2.13.1.2. Versand über einen SMTP-Server</h4></div></div></div><p>Diese Methode bietet sich an, wenn kein lokaler E-Mail-Server
+ vorhanden ist oder einer vorhanden, dieser aber nicht konfiguriert
+ ist.</p><p>Um diese Methode auszuwählen, muss der Konfigurationsparameter
+ '<code class="literal">method = smtp</code>' gesetzt sein. Die folgenden
+ Parameter dienen dabei der weiteren Konfiguration:</p><div class="variablelist"><dl><dt><span class="term">
+ <code class="varname">hostname</code>
+ </span></dt><dd><p>Name oder IP-Adresse des SMTP-Servers. Standardwert:
+ '<code class="literal">localhost</code>'</p></dd><dt><span class="term">
+ <code class="varname">port</code>
+ </span></dt><dd><p>Portnummer. Der Standardwert hängt von der verwendeten
+ Verschlüsselungsmethode ab. Gilt '<code class="literal">security =
+ none</code>' oder '<code class="literal">security = tls</code>', so ist
+ 25 die Standardportnummer. Für '<code class="literal">security =
+ ssl</code>' ist 465 die Portnummer. Muss normalerweise nicht
+ geändert werden.</p></dd><dt><span class="term">
+ <code class="varname">security</code>
+ </span></dt><dd><p>Wahl der zu verwendenden Verschlüsselung der Verbindung
+ mit dem Server. Standardwert ist '<code class="literal">none</code>',
+ wodurch keine Verschlüsselung verwendet wird. Mit
+ '<code class="literal">tls</code>' wird TLS-Verschlüsselung eingeschaltet,
+ und mit '<code class="literal">ssl</code>' wird Verschlüsselung via SSL
+ eingeschaltet. Achtung: Für '<code class="literal">tls</code>' und
+ '<code class="literal">ssl</code>' werden zusätzliche Perl-Module benötigt
+ (siehe unten).</p></dd><dt><span class="term">
+ <code class="varname">login</code> und
+ <code class="varname">password</code>
+ </span></dt><dd><p>Falls der E-Mail-Server eine Authentifizierung verlangt,
+ so können mit diesen zwei Parametern der Benutzername und das
+ Passwort angegeben werden. Wird Authentifizierung verwendet, so
+ sollte aus Sicherheitsgründen auch eine Form von Verschlüsselung
+ aktiviert werden.</p></dd></dl></div></div></div><div class="sect2" title="2.13.2. Versendete E-Mails über IMAP exportieren"><div class="titlepage"><div><div><h3 class="title"><a name="config.sent_emails_in_imap"></a>2.13.2. Versendete E-Mails über IMAP exportieren</h3></div></div></div><p>
+ Es können versendete E-Mails über IMAP exportiert werden. Dazu muss
+ der entsprechende Server, auf dem die E-Mails abgelegt werden
+ sollen, konfiguriert werden. Dies geschieht in der Konfigurationsdatei
+ <code class="filename">config/kivitendo.conf</code> im Abschnitt
+ '<code class="literal">[sent_emails_in_imap]</code>'. Es können auch Server für
+ spezifische E-Mail-Adressen konfiguriert werden, indem der Abschnitt
+ kopiert wird und mit dem Namen
+ '<code class="literal">[sent_emails_in_imap/email/EMAILADDRESS]</code>', wobei
+ '<code class="literal">EMAILADDRESS</code>' die entsprechenden E-Mail-Adresse
+ ist, versehen wird.
</p><p>
- Zusätzlich ist es möglich, Pfade anzugeben, in denen Python neben seinen normalen Suchpfaden ebenfalls nach Modulen gesucht wird,
- z.B. falls sich diese in einem gesonderten OpenOffice-Verzeichnis befinden. Diese zweite Variable heißt
- <code class="literal">python_uno_path</code> und befindet sich im Abschnitt <code class="literal">environment</code>. Sie ist standardmäßig
- leer. Werden hier mehrere Pfade angegeben, so müssen diese durch Doppelpunkte voneinander getrennt werden. Der Inhalt wird an den
- Python-Interpreter über die Umgebungsvariable <code class="literal">PYTHONPATH</code> übergeben.
- </p></td></tr></table></div><p>Ist <code class="literal">$openofficeorg_daemon</code> nicht gesetzt, so
- wird für jedes Dokument OpenOffice neu gestartet und die Konvertierung
- mit Hilfe eines Makros durchgeführt. Dieses Makro muss in der
- Dokumentenvorlage enthalten sein und
- “Standard.Conversion.ConvertSelfToPDF()” heißen. Die Beispielvorlage
- ‘<code class="literal">templates/mastertemplates/German/invoice.odt</code>’
- enthält ein solches Makro, das in jeder anderen Dokumentenvorlage
- ebenfalls enthalten sein muss.</p><p>Als letztes muss herausgefunden werden, welchen Namen
- OpenOffice.org Writer dem Verzeichnis mit den Benutzereinstellungen
- gibt. Unter Debian ist dies momentan
- <code class="literal">~/.openoffice.org2</code>. Sollte der Name bei Ihrer
- OpenOffice.org-Installation anders sein, so muss das Verzeichnis
- <code class="literal">users/.openoffice.org2</code> entsprechend umbenannt werden.
- Ist der Name z.B. einfach nur <code class="literal">.openoffice</code>, so wäre
- folgender Befehl auszuführen:</p><p>
- <code class="literal">mv users/.openoffice.org2
- users/.openoffice</code>
- </p><p>Dieses Verzeichnis, wie auch das komplette
- <code class="literal">users</code>-Verzeichnis, muss vom Webserver beschreibbar
- sein. Dieses wurde bereits erledigt (siehe <a class="xref" href="ch02s03.html" title="2.3. Manuelle Installation des Programmpaketes">Manuelle Installation des Programmpaketes</a>), kann aber
- erneut überprüft werden, wenn die Konvertierung nach PDF
- fehlschlägt.</p></div><div class="navfooter"><hr><table width="100%" summary="Navigation footer"><tr><td width="40%" align="left"><a accesskey="p" href="ch02s12.html">Zurück</a> </td><td width="20%" align="center"><a accesskey="u" href="ch02.html">Nach oben</a></td><td width="40%" align="right"> <a accesskey="n" href="ch02s14.html">Weiter</a></td></tr><tr><td width="40%" align="left" valign="top">2.12. Drucken mit kivitendo </td><td width="20%" align="center"><a accesskey="h" href="index.html">Zum Anfang</a></td><td width="40%" align="right" valign="top"> 2.14. Konfiguration zur Einnahmenüberschussrechnung/Bilanzierung:
- EUR</td></tr></table></div></body></html>
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+ Die Reihenfolge für die Auswahl der Konfiguration ist wie folgt:
+ </p><div class="orderedlist"><ol class="orderedlist" type="1"><li class="listitem"><p> Falls es für die Absender-Adresse eine Konfiguration gibt nimm
+ diese. </p></li><li class="listitem"><p> Falls es es für die benutzerbezogene E-Mail-Adresse eine
+ Konfiguration gibt dann nimm diese. </p></li><li class="listitem"><p> Falls es eine generelle Konfiguration gibt dann nimm diese.
+ </p></li></ol></div><p>Die folgenden Parameter dienen der Konfiguration:</p><div class="variablelist"><dl><dt><span class="term">
+ <code class="varname">enabled</code>
+ </span></dt><dd><p>
+ Falls '<code class="literal">enabled = 0</code>' gesetzt ist, wird der
+ Export von E-Mails deaktiviert. Dies ist der Standardwert. Falls
+ '<code class="literal">enabled = 1</code>' gesetzt ist, wird ist der
+ Export von E-Mails aktiviert.
+ </p></dd><dt><span class="term">
+ <code class="varname">hostname</code>
+ </span></dt><dd><p>Name oder IP-Adresse des IMAP-Servers. Standardwert:
+ '<code class="literal">localhost</code>'</p></dd><dt><span class="term">
+ <code class="varname">port</code>
+ </span></dt><dd><p>
+ Portnummer. Der Standardwert hängt von der verwendeten
+ Verschlüsselungsmethode ab. Gilt '<code class="literal">ssl = 1</code>',
+ so ist 993 die Standardportnummer. Für
+ '<code class="literal">ssl = 0</code>' ist 143 die Portnummer. Muss
+ normalerweise nicht geändert werden.
+ </p></dd><dt><span class="term">
+ <code class="varname">ssl</code>
+ </span></dt><dd><p>
+ Wahl ob eine Verschlüsselung bei der Verbindung mit dem Server
+ verwendet wird. Standardwert ist '<code class="literal">1</code>',
+ wodurch eine SSL-Verschlüsselung verwendet wird. Mit
+ '<code class="literal">0</code>' wird keine Verschlüsselung genutzt.
+ </p></dd><dt><span class="term">
+ <code class="varname">username</code> und
+ <code class="varname">password</code>
+ </span></dt><dd><p>
+ Falls der IMAP-Server eine Authentifizierung verlangt, so können
+ mit diesen zwei Parametern der Nutzername und das Passwort
+ angegeben werden. Wird Authentifizierung verwendet, so sollte
+ aus Sicherheitsgründen auch Verschlüsselung aktiviert werden.
+ </p></dd><dt><span class="term">
+ <code class="varname">folder</code>
+ </span></dt><dd><p>
+ Wahl des Ordners, in den kivitendo gesendete E-Mails
+ gespeichert. Standardwert ist
+ '<code class="literal">Sent/Kivitendo</code>'. Ordnerhierarchien können
+ mit einem Slash ('<code class="literal">/</code>') getrennt werden.
+ Der gewählte Ordner muss existieren.
+ </p></dd></dl></div><p>
+ Bei einem Fehler bricht die Funktion ab und der Anwender bekommt die
+ Fehlermeldung, dass die E-Mail prinzipiell nicht verschickt werden
+ konnte. An dieser Stelle muss der kivitendo-Admin etwas genauer
+ prüfen, ob der Mail-Versand und/oder die Synchronisation den Fehler
+ verursacht hat. Ein Blick ins Email-Journal kann helfen den Fehler
+ einzuschränken.
+ </p></div><div class="sect2" title="2.13.3. E-Mails in kivitendo importieren"><div class="titlepage"><div><div><h3 class="title"><a name="config.imap_client"></a>2.13.3. E-Mails in kivitendo importieren</h3></div></div></div><p>
+ Um E-Mails in kivitendo zu importieren, muss der entsprechende
+ Server, von dem die E-Mails abgeholt werden sollen, konfiguriert
+ werden. Dies geschieht in der Konfigurationsdatei
+ <code class="filename">config/kivitendo.conf</code> im Abschnitt
+ '<code class="literal">[imap_client]</code>'.
+ </p><p>Die folgenden Parameter dienen der Konfiguration:</p><div class="variablelist"><dl><dt><span class="term">
+ <code class="varname">enabled</code>
+ </span></dt><dd><p>
+ Falls '<code class="literal">enabled = 0</code>' gesetzt ist, wird der
+ Import von E-Mails deaktiviert. Dies ist der Standardwert. Falls
+ '<code class="literal">enabled = 1</code>' gesetzt ist, wird ist der
+ Import von E-Mails aktiviert.
+ </p></dd><dt><span class="term">
+ <code class="varname">hostname</code>
+ </span></dt><dd><p>Name oder IP-Adresse des IMAP-Servers. Standardwert:
+ '<code class="literal">localhost</code>'</p></dd><dt><span class="term">
+ <code class="varname">port</code>
+ </span></dt><dd><p>
+ Portnummer. Der Standardwert hängt von der verwendeten
+ Verschlüsselungsmethode ab. Gilt '<code class="literal">ssl = 1</code>',
+ so ist 993 die Standardportnummer. Für
+ '<code class="literal">ssl = 0</code>' ist 143 die Portnummer. Muss
+ normalerweise nicht geändert werden.
+ </p></dd><dt><span class="term">
+ <code class="varname">ssl</code>
+ </span></dt><dd><p>
+ Wahl, ob eine Verschlüsselung bei der Verbindung mit dem Server
+ verwendendet wird. Standardwert ist '<code class="literal">1</code>',
+ wodurch eine SSL-Verschlüsselung verwendet wird. Mit
+ '<code class="literal">0</code>' wird keine Verschlüsselung genutzt.
+ </p></dd><dt><span class="term">
+ <code class="varname">username</code> und
+ <code class="varname">password</code>
+ </span></dt><dd><p>
+ Falls der IMAP-Server eine Authentifizierung verlangt, so können
+ mit diesen zwei Parametern der Nutzername und das Passwort
+ angegeben werden. Wird Authentifizierung verwendet, so sollte
+ aus Sicherheitsgründen auch Verschlüsselung aktiviert werden.
+ </p></dd><dt><span class="term">
+ <code class="varname">base_folder</code>
+ </span></dt><dd><p>
+ Wahl des Ordners, den kivitendo als Basis für das Erstellen von
+ Unterordnern und das Abholen von E-Mails verwendet. Standardwert
+ ist '<code class="literal">INBOX</code>'. Ordnerhierarchien können mit
+ einem Slash ('<code class="literal">/</code>') getrennt werden. Beispiel:
+ '<code class="literal">INBOX/kivitendo</code>'. In diesem Ordner dürfen
+ keine Unterordner existieren und keine manuell angelegt werden.
+ </p></dd></dl></div><p>
+ Wenn eingeschaltet, wird beim Anlegen von Verkaufsangeboten und
+ -aufträgen ein Unterordner im E-Mail-Client für den entsprechenden
+ Beleg angelegt. E-Mails, in diesen Ordner werden automatisch beim
+ Öffnen des Belegs in kivitendo importiert. Um die E-Mails übersichtlich
+ zu halten, kann der Hintergrund-Job
+ '<code class="literal">CleanUpEmailSubfolders</code>' genutzt werden. Dieser
+ importiert alle E-Mails und löscht alle Unterordnern, die nicht zu
+ einem offenen Beleg gehören. Importierte E-Mails werden nicht
+ gelöscht; erst beim Löschen des Unterordners werden sie gelöscht.
+ </p><p>
+ Es können auch E-Mails in kivitendo importiert werden, die nicht zu
+ einem Beleg gehören. Dafür kann der Hintergrund-Job
+ '<code class="literal">SyncEmailFolder</code>' verwendet werden. Dieser
+ synchronisiert standartmäßig den Ordner der in
+ '<code class="literal">base_folder</code>' angegeben ist. Dies kann mit dem
+ Job-Parameter '<code class="literal">folder</code>' geändert. Die Importierten
+ E-Mails werden im E-Mail-Journal gespeichert.
+ </p><p>
+ Beim Umzug des E-Mail-Servers kann kivitendo schon
+ importierte E-Mails nicht mehr erkennen. Dies führt dazu, dass alle
+ E-Mails erneut importiert werden.
+ </p></div></div><div class="navfooter"><hr><table width="100%" summary="Navigation footer"><tr><td width="40%" align="left"><a accesskey="p" href="ch02s12.html">Zurück</a> </td><td width="20%" align="center"><a accesskey="u" href="ch02.html">Nach oben</a></td><td width="40%" align="right"> <a accesskey="n" href="ch02s14.html">Weiter</a></td></tr><tr><td width="40%" align="left" valign="top">2.12. Drucker- und Systemverwaltung </td><td width="20%" align="center"><a accesskey="h" href="index.html">Zum Anfang</a></td><td width="40%" align="right" valign="top"> 2.14. Drucken mit kivitendo</td></tr></table></div></body></html>
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