X-Git-Url: http://wagnertech.de/gitweb/gitweb.cgi/mfinanz.git/blobdiff_plain/5a2fd111d9a16f380fe93100ed434c6392da2b7e..HEAD:/doc/html/ch02s13.html diff --git a/doc/html/ch02s13.html b/doc/html/ch02s13.html index a4c217b9c..6f7feb12b 100644 --- a/doc/html/ch02s13.html +++ b/doc/html/ch02s13.html @@ -1,133 +1,193 @@ - 2.13. OpenDocument-Vorlagen

2.13. OpenDocument-Vorlagen

kivitendo unterstützt die Verwendung von Vorlagen im - OpenDocument-Format, wie es LibreOffice oder OpenOffice (ab Version 2) - erzeugen. kivitendo kann dabei sowohl neue OpenDocument-Dokumente als - auch aus diesen direkt PDF-Dateien erzeugen. Um die Unterstützung von - OpenDocument-Vorlagen zu aktivieren muss in der Datei - config/kivitendo.conf die Variable - opendocument im Abschnitt - print_templates auf ‘1’ stehen. - Dieses ist die Standardeinstellung.

Während die Erzeugung von reinen OpenDocument-Dateien keinerlei - weitere Software benötigt, wird zur Umwandlung dieser Dateien in PDF - LibreOffice oder OpenOffice benötigt. Soll dieses Feature genutzt - werden, so muss neben LibreOffice oder OpenOffice auch der “X virtual - frame buffer” (xvfb) installiert werden. Bei Debian ist er im Paket - “xvfb” enthalten. Andere Distributionen enthalten ihn in anderen - Paketen.

Nach der Installation müssen in der Datei - config/kivitendo.conf im Abschnitt - applications zwei weitere Variablen angepasst - werden:

- openofficeorg_writer muss den vollständigen - Pfad zu LibreOffice oder OpenOffice enthalten. Dabei dürfen keine - Anführungszeichen eingesetzt werden.

Beispiel für Debian oder Ubuntu:

openofficeorg_writer = /usr/bin/libreoffice

- xvfb muss den Pfad zum “X virtual frame buffer” - enthalten.

Zusätzlich gibt es zwei verschiedene Arten, wie kivitendo mit - LibreOffice bzw. OpenOffice kommuniziert. Die erste Variante, die - benutzt wird, wenn die Variable $openofficeorg_daemon - gesetzt ist, startet ein LibreOffice oder OpenOffice, das auch nach der - Umwandlung des Dokumentes gestartet bleibt. Bei weiteren Umwandlungen - wird dann diese laufende Instanz benutzt. Der Vorteil ist, dass die Zeit - zur Umwandlung deutlich reduziert wird, weil nicht für jedes Dokument - ein LibreOffice bzw. OpenOffice gestartet werden muss. Der Nachteil ist, - dass diese Methode Python und die Python-UNO-Bindings benötigt, die - Bestandteil von LibreOffice bzw. OpenOffice sind.

[Anmerkung]Anmerkung

Für die Verbindung zu LibreOffice bzw. OpenOffice wird - normalerweise der Python-Interpreter - /usr/bin/python benutzt. Sollte dies nicht der - richtige sein, so kann man mit zwei Konfigurationsvariablen - entscheiden, welcher Python-Interpreter genutzt wird. Mit der Option - python_uno aus dem Abschnitt - applications wird der Interpreter selber - festgelegt; sie steht standardmäßig auf dem eben erwähnten Wert - /usr/bin/python.

Zusätzlich ist es möglich, Pfade anzugeben, in denen Python - neben seinen normalen Suchpfaden ebenfalls nach Modulen gesucht wird, - z.B. falls sich diese in einem gesonderten LibreOffice- bzw. - OpenOffice-Verzeichnis befinden. Diese zweite Variable heißt - python_uno_path und befindet sich im Abschnitt - environment. Sie ist standardmäßig leer. Werden - hier mehrere Pfade angegeben, so müssen diese durch Doppelpunkte - voneinander getrennt werden. Der Inhalt wird an den Python-Interpreter - über die Umgebungsvariable PYTHONPATH - übergeben.

Ist $openofficeorg_daemon nicht gesetzt, so - wird für jedes Dokument LibreOffice bzw. OpenOffice neu gestartet und - die Konvertierung mit Hilfe eines Makros durchgeführt. Dieses Makro muss - in der Dokumentenvorlage enthalten sein und - “Standard.Conversion.ConvertSelfToPDF()” heißen. Die Beispielvorlage - ‘templates/print/rev-odt/invoice.odt’ enthält ein - solches Makro, das in jeder anderen Dokumentenvorlage ebenfalls - enthalten sein muss.

Als letztes muss herausgefunden werden, welchen Namen OpenOffice - bzw. LibreOffice dem Verzeichnis mit den Benutzereinstellungen gibt. - Unter Debian ist dies momentan ~/.config/libreoffice. - kivitendo verwendet das Verzeichnis - users/.openoffice.org2. Eventuell muss dieses - Verzeichnis umbenannt werden.

Dieses Verzeichnis, wie auch das komplette - users-Verzeichnis, muss vom Webserver beschreibbar - sein. Dieses wurde bereits erledigt (siehe Manuelle Installation des Programmpaketes), kann aber erneut - überprüft werden, wenn die Konvertierung nach PDF fehlschlägt.

2.13.1. OpenDocument (odt) Druckvorlagen mit Makros

OpenDocument Vorlagen können Makros enthalten, welche komplexere - Aufgaben erfüllen.

Der Vorlagensatz "rev-odt" enthält solche Vorlagen mit Schweizer Bank-Einzahlungsscheinen (BESR). - Diese Makros haben die Aufgabe, die in den Einzahlungsscheinen - benötigte Referenznummer und Kodierzeile zu erzeugen. Hier eine kurze - Beschreibung, wie die Makros aufgebaut sind, und was bei ihrer Nutzung - zu beachten ist (in fett sind nötige einmalige - Anpassungen aufgeführt):

2.13.1.1. Bezeichnung der Vorlagen

Rechnung: invoice_besr.odt, Auftrag: - sales_order_besr.odt

2.13.1.2. Vorbereitungen im Adminbereich

Damit beim Erstellen von Rechnungen und Aufträgen neben der - Standardvorlage ohne Einzahlungsschein weitere Vorlagen (z.B. mit - Einzahlungsschein) auswählbar sind, muss für jedes Vorlagen-Suffix - ein Drucker eingerichtet werden:

  • Druckeradministration → Drucker hinzufügen

  • Mandant wählen

  • Druckerbeschreibung → aussagekräftiger Text: wird in der - Auftrags- bzw. Rechnungsmaske als Auswahl angezeigt (z.B. mit - Einzahlungsschein Bank xy)

  • Druckbefehl → beliebiger Text (hat für das Erzeugen von - Aufträgen oder Rechnungen als odt-Datei keine Bedeutung, darf - aber nicht leer sein)

  • Vorlagenkürzel → besr bzw. selbst gewähltes Vorlagensuffix - (muss genau der Zeichenfolge entsprechen, die zwischen - "invoice_" bzw. "sales_order_" und ".odt" steht.)

  • speichern

2.13.1.3. Benutzereinstellungen

Wer den Ausdruck mit Einzahlungsschein als Standardeinstellung - im Rechnungs- bzw. Auftragsformular angezeigt haben möchte, kann - dies persönlich für sich bei den Benutzereinstellungen - konfigurieren:

  • Programm → Benutzereinstellungen → Druckoptionen

  • Standardvorlagenformat → OpenDocument/OASIS

  • Standardausgabekanal → Bildschirm

  • Standarddrucker → gewünschte Druckerbeschreibung auswählen - (z.B. mit Einzahlungsschein Bank xy)

  • Anzahl Kopien → leer

  • speichern

2.13.1.4. Aufbau und nötige Anpassungen der Vorlagen

In der Vorlage sind als Modul "BESR" 4 Makros gespeichert, die - aus dem von kivitendo erzeugten odt-Dokument die korrekte - Referenznummer inklusive Prüfziffer sowie die Kodierzeile in - OCRB-Schrift erzeugen und am richtigen Ort ins Dokument - schreiben.

  • Für den Einzahlungsschein ist die letzte Seite des - Dokuments reserviert

  • Direkt über dem Einzahlungsschein enthält die Vorlage eine - Zeile mit folgenden Angaben (Bank-Konto-Identifikationsnummer und - Postkonto-Nummer der Bank müssen gemäss Angaben der jeweiligen - Bank angepasst werden):

    • DDDREF: 4 Werte zum Bilden der Referenznummer - (jeweils durch einen Leerschlag getrennt):

      • erster Wert: Bank-Konto-Identifikation - (nur Ziffern, maximal 6), muss - angepasst werden.

      • zweiter Wert: <%customernumber%> - (Kundennummer: nur Ziffern, maximal 6)

      • dritter Wert: <%ordnumber%> - (Auftragsnummer bei Auftragsvorlage - sales_oder_besr.odt, sonst 0) maximal 7 Ziffern, - führende Buchstaben werden vom Makro entfernt

      • vierter Wert: <%invnumber%> - (Rechnungsnummer bei Rechnungsvorlage - invoice_besr.odt, sonst 0) maximal 7 Ziffern, - führende Buchstaben werden vom Makro entfernt

      -

    • DDDKONTO: Postkonto-Nummer der - Bank, muss angepasst werden.

    • DDDBETRAG: <%total%> Einzahlungsbetrag oder 0, - falls Einzahlungsschein ohne Betrag

    • DDDEND: muss am Ende der Zeile vorhanden sein

    -

  • - Im Einzahlungsschein selbst müssen - der Name und die Adresse der Bank, die Postkonto-Nummer der - Bank, sowie der eigene Firmenname und die Firmenadresse - angepasst werden. Dabei ist darauf zu achten, dass - sich die Positionen der Postkonto-Nummern der Bank, sowie der - Zeichenfolgen dddfr, DDDREF1, DDDREF2, 609, DDDKODIERZEILE nicht - verschieben.

2.13.1.5. Auswahl der Druckvorlage in kivitendo beim Erzeugen einer - odt-Rechnung (analog bei Auftrag)

Im Fussbereich der Rechnungsmaske muss neben Rechnung, - OpenDocument/OASIS und Bildschirm die im Adminbereich erstellte - Druckerbeschreibung ausgewählt werden, falls diese nicht bereits bei - den Benutzereinstellungen als persönlicher Standard gewählt - wurde.

2.13.1.6. Makroeinstellungen in LibreOffice anpassen

Falls beim Öffnen einer von kivitendo erzeugten odt-Rechnung - die Meldung kommt, dass Makros aus Sicherheitsgründen nicht - ausgeführt werden, so müssen folgende Einstellungen in LibreOffice - angepasst werden:

  • Extras → Optionen → Sicherheit → Makrosicherheit

  • Sicherheitslevel auf "Mittel" einstellen (Diese - Einstellung muss auf jedem Computer durchgeführt werden, mit dem - von kivitendo erzeugte odt-Rechnungen oder Aufträge geöffnet - werden.)

  • Beim Öffnen einer odt-Rechnung oder eines odt-Auftrags bei - der entsprechenden Nachfrage "Makros ausführen" - auswählen.

    - Wichtig: die Makros sind - so eingestellt, dass sie beim Öffnen der Vorlagen selbst nicht - ausgeführt werden. Das heisst für das Ansehen und Bearbeiten der - Vorlagen sind keine speziellen Einstellungen in LibreOffice - nötig.

\ No newline at end of file + 2.13. E-Mail

2.13. E-Mail

+ kivitendo kann sowohl E-Mails direkt aus dem Programm heraus E-Mails + versenden, als auch in das Programm importiern. Damit dies + funktioniert, müssen die E-Mail-Parameter korrekt konfiguriert sein. + Dazu mehr in den folgenden Abschnitten. +

2.13.1. E-Mail-Versand aus kivitendo heraus

Das Versenden von E-Mails kann zum Verschicken von Belegen genutzt + werden, z.B. um ein Angebot direkt an einen Kunden zu verschicken. Damit + dies funktioniert, muss eingestellt werden, über welchen Server die + E-Mails verschickt werden sollen. kivitendo unterstützt dabei zwei + Mechanismen: Versand über einen lokalen E-Mail-Server (z.B. mit + Postfix™ oder Exim™, + was auch die standardmäßig aktive Methode ist) sowie Versand über einen + SMTP-Server (z.B. der des eigenen Internet-Providers).

Welche Methode und welcher Server verwendet werden, wird über die + Konfigurationsdatei config/kivitendo.conf + festgelegt. Dort befinden sich alle Einstellungen zu diesem Thema im + Abschnitt '[mail_delivery]'.

2.13.1.1. Versand über lokalen E-Mail-Server

Diese Methode bietet sich an, wenn auf dem Server, auf dem + kivitendo läuft, bereits ein funktionsfähiger E-Mail-Server wie z.B. + Postfix™, Exim™ + oder Sendmail™ läuft.

Um diese Methode auszuwählen, muss der Konfigurationsparameter + 'method = sendmail' gesetzt sein. Dies ist + gleichzeitig der Standardwert, falls er nicht verändert wird.

Um zu kontrollieren, wie das Programm zum Einliefern gestartet + wird, dient der Parameter 'sendmail = ...'. Der + Standardwert verweist auf das Programm + /usr/bin/sendmail, das bei allen oben genannten + E-Mail-Serverprodukten für diesen Zweck funktionieren sollte.

Die Konfiguration des E-Mail-Servers selber würde den Rahmen + dieses sprengen. Hierfür sei auf die Dokumentation des E-Mail-Servers + verwiesen.

2.13.1.2. Versand über einen SMTP-Server

Diese Methode bietet sich an, wenn kein lokaler E-Mail-Server + vorhanden ist oder einer vorhanden, dieser aber nicht konfiguriert + ist.

Um diese Methode auszuwählen, muss der Konfigurationsparameter + 'method = smtp' gesetzt sein. Die folgenden + Parameter dienen dabei der weiteren Konfiguration:

+ hostname +

Name oder IP-Adresse des SMTP-Servers. Standardwert: + 'localhost'

+ port +

Portnummer. Der Standardwert hängt von der verwendeten + Verschlüsselungsmethode ab. Gilt 'security = + none' oder 'security = tls', so ist + 25 die Standardportnummer. Für 'security = + ssl' ist 465 die Portnummer. Muss normalerweise nicht + geändert werden.

+ security +

Wahl der zu verwendenden Verschlüsselung der Verbindung + mit dem Server. Standardwert ist 'none', + wodurch keine Verschlüsselung verwendet wird. Mit + 'tls' wird TLS-Verschlüsselung eingeschaltet, + und mit 'ssl' wird Verschlüsselung via SSL + eingeschaltet. Achtung: Für 'tls' und + 'ssl' werden zusätzliche Perl-Module benötigt + (siehe unten).

+ login und + password +

Falls der E-Mail-Server eine Authentifizierung verlangt, + so können mit diesen zwei Parametern der Benutzername und das + Passwort angegeben werden. Wird Authentifizierung verwendet, so + sollte aus Sicherheitsgründen auch eine Form von Verschlüsselung + aktiviert werden.

2.13.2. Versendete E-Mails über IMAP exportieren

+ Es können versendete E-Mails über IMAP exportiert werden. Dazu muss + der entsprechende Server, auf dem die E-Mails abgelegt werden + sollen, konfiguriert werden. Dies geschieht in der Konfigurationsdatei + config/kivitendo.conf im Abschnitt + '[sent_emails_in_imap]'. Es können auch Server für + spezifische E-Mail-Adressen konfiguriert werden, indem der Abschnitt + kopiert wird und mit dem Namen + '[sent_emails_in_imap/email/EMAILADDRESS]', wobei + 'EMAILADDRESS' die entsprechenden E-Mail-Adresse + ist, versehen wird. +

+ Die Reihenfolge für die Auswahl der Konfiguration ist wie folgt: +

  1. Falls es für die Absender-Adresse eine Konfiguration gibt nimm + diese.

  2. Falls es es für die benutzerbezogene E-Mail-Adresse eine + Konfiguration gibt dann nimm diese.

  3. Falls es eine generelle Konfiguration gibt dann nimm diese. +

Die folgenden Parameter dienen der Konfiguration:

+ enabled +

+ Falls 'enabled = 0' gesetzt ist, wird der + Export von E-Mails deaktiviert. Dies ist der Standardwert. Falls + 'enabled = 1' gesetzt ist, wird ist der + Export von E-Mails aktiviert. +

+ hostname +

Name oder IP-Adresse des IMAP-Servers. Standardwert: + 'localhost'

+ port +

+ Portnummer. Der Standardwert hängt von der verwendeten + Verschlüsselungsmethode ab. Gilt 'ssl = 1', + so ist 993 die Standardportnummer. Für + 'ssl = 0' ist 143 die Portnummer. Muss + normalerweise nicht geändert werden. +

+ ssl +

+ Wahl ob eine Verschlüsselung bei der Verbindung mit dem Server + verwendet wird. Standardwert ist '1', + wodurch eine SSL-Verschlüsselung verwendet wird. Mit + '0' wird keine Verschlüsselung genutzt. +

+ username und + password +

+ Falls der IMAP-Server eine Authentifizierung verlangt, so können + mit diesen zwei Parametern der Nutzername und das Passwort + angegeben werden. Wird Authentifizierung verwendet, so sollte + aus Sicherheitsgründen auch Verschlüsselung aktiviert werden. +

+ folder +

+ Wahl des Ordners, in den kivitendo gesendete E-Mails + gespeichert. Standardwert ist + 'Sent/Kivitendo'. Ordnerhierarchien können + mit einem Slash ('/') getrennt werden. + Der gewählte Ordner muss existieren. +

+ Bei einem Fehler bricht die Funktion ab und der Anwender bekommt die + Fehlermeldung, dass die E-Mail prinzipiell nicht verschickt werden + konnte. An dieser Stelle muss der kivitendo-Admin etwas genauer + prüfen, ob der Mail-Versand und/oder die Synchronisation den Fehler + verursacht hat. Ein Blick ins Email-Journal kann helfen den Fehler + einzuschränken. +

2.13.3. E-Mails in kivitendo importieren

+ Um E-Mails in kivitendo zu importieren, muss der entsprechende + Server, von dem die E-Mails abgeholt werden sollen, konfiguriert + werden. Dies geschieht in der Konfigurationsdatei + config/kivitendo.conf im Abschnitt + '[imap_client]'. +

Die folgenden Parameter dienen der Konfiguration:

+ enabled +

+ Falls 'enabled = 0' gesetzt ist, wird der + Import von E-Mails deaktiviert. Dies ist der Standardwert. Falls + 'enabled = 1' gesetzt ist, wird ist der + Import von E-Mails aktiviert. +

+ hostname +

Name oder IP-Adresse des IMAP-Servers. Standardwert: + 'localhost'

+ port +

+ Portnummer. Der Standardwert hängt von der verwendeten + Verschlüsselungsmethode ab. Gilt 'ssl = 1', + so ist 993 die Standardportnummer. Für + 'ssl = 0' ist 143 die Portnummer. Muss + normalerweise nicht geändert werden. +

+ ssl +

+ Wahl, ob eine Verschlüsselung bei der Verbindung mit dem Server + verwendendet wird. Standardwert ist '1', + wodurch eine SSL-Verschlüsselung verwendet wird. Mit + '0' wird keine Verschlüsselung genutzt. +

+ username und + password +

+ Falls der IMAP-Server eine Authentifizierung verlangt, so können + mit diesen zwei Parametern der Nutzername und das Passwort + angegeben werden. Wird Authentifizierung verwendet, so sollte + aus Sicherheitsgründen auch Verschlüsselung aktiviert werden. +

+ base_folder +

+ Wahl des Ordners, den kivitendo als Basis für das Erstellen von + Unterordnern und das Abholen von E-Mails verwendet. Standardwert + ist 'INBOX'. Ordnerhierarchien können mit + einem Slash ('/') getrennt werden. Beispiel: + 'INBOX/kivitendo'. In diesem Ordner dürfen + keine Unterordner existieren und keine manuell angelegt werden. +

+ Wenn eingeschaltet, wird beim Anlegen von Verkaufsangeboten und + -aufträgen ein Unterordner im E-Mail-Client für den entsprechenden + Beleg angelegt. E-Mails, in diesen Ordner werden automatisch beim + Öffnen des Belegs in kivitendo importiert. Um die E-Mails übersichtlich + zu halten, kann der Hintergrund-Job + 'CleanUpEmailSubfolders' genutzt werden. Dieser + importiert alle E-Mails und löscht alle Unterordnern, die nicht zu + einem offenen Beleg gehören. Importierte E-Mails werden nicht + gelöscht; erst beim Löschen des Unterordners werden sie gelöscht. +

+ Es können auch E-Mails in kivitendo importiert werden, die nicht zu + einem Beleg gehören. Dafür kann der Hintergrund-Job + 'SyncEmailFolder' verwendet werden. Dieser + synchronisiert standartmäßig den Ordner der in + 'base_folder' angegeben ist. Dies kann mit dem + Job-Parameter 'folder' geändert. Die Importierten + E-Mails werden im E-Mail-Journal gespeichert. +

+ Beim Umzug des E-Mail-Servers kann kivitendo schon + importierte E-Mails nicht mehr erkennen. Dies führt dazu, dass alle + E-Mails erneut importiert werden. +

\ No newline at end of file