X-Git-Url: http://wagnertech.de/gitweb/gitweb.cgi/mfinanz.git/blobdiff_plain/9d218dc8b07ff4f9be9589cb3246e50653e2b6e2..HEAD:/doc/html/ch02s08.html diff --git a/doc/html/ch02s08.html b/doc/html/ch02s08.html index 2810a6c0e..c99799b90 100644 --- a/doc/html/ch02s08.html +++ b/doc/html/ch02s08.html @@ -1,73 +1,89 @@
-Nach der Installation müssen Benutzer, Gruppen und Datenbanken - angelegt werden. Dieses geschieht im Administrationsmenü, das Sie unter - folgender URL finden:
- http://localhost/kivitendo-erp/admin.pl -
Verwenden Sie zur Anmeldung das Password, dass Sie in der Datei
- config/kivitendo.conf eingetragen haben.
kivitendo verwendet eine Datenbank zum Speichern all seiner - Informationen wie Kundendaten, Artikel, Angebote, Rechnungen etc. Um - mit kivitendo arbeiten zu können, muss eine Person einen - Benutzeraccount haben. Jedem Benutzeraccount wiederum wird genau eine - Datenbank zugewiesen, mit der dieser Benutzer arbeiten kann. Es ist - möglich und normal, dass mehreren Benutzern die selbe Datenbank - zugewiesen wird, sodass sie alle mit den selben Daten arbeiten - können.
Die Basisdaten der Benutzer, die in der Administration - eingegeben werden können, werden in einer zweiten Datenbank - gespeichert, der bereits erwähnten Authentifizierungsdatenbank. Diese - ist also den Produktivdaten enthaltenden Datenbanken vorgeschaltet. - Pro kivitendo-Installation gibt es nur eine - Authentifizierungsdatenbank, aber beliebig viele Datenbanken mit - Firmendaten.
kivitendo kann seinen Benutzern Zugriff auf bestimmte - Funktionsbereiche erlauben oder verbieten. Wird der Zugriff nicht - gestattet, so werden der entsprechenden Menüpunkte auch nicht - angezeigt. Diese Rechte werden ebenfalls in der - Authentifizierungsdatenbank gespeichert.
Um Rechte verteilen zu können, verwendet kivitendo ein - Gruppen-Prinzip. Einer Gruppe kann der Zugriff auf bestimmte Bereiche - erlaubt werden. Ein Benutzer wiederum kann Mitglied in einer oder - mehrerer Gruppen sein. Der Benutzer hat Zugriff auf alle diejenigen - Funktionen, die mindestens einer Gruppe erlaubt sind, in der der - Benutzer Mitglied ist.
Die allgemeine Reihenfolge, in der Datenbanken, Gruppen und - Benutzer angelegt werden sollten, lautet:
Datenbank anlegen
Gruppen anlegen
Benutzer anlegen
Benutzer den Gruppen zuordnen
Zuerst muss eine Datenbank angelegt werden. Verwenden Sie für
- den Datenbankzugriff den vorhin angelegten Benutzer (in unseren
- Beispielen ist dies âkivitendoâ).
Wenn Sie für die kivitendo-Installation nicht Unicode (UTF-8) sondern den europäischen Schriftsatz ISO-8859-15 benutzen
- wollen, so müssen Sie vor dem Anlegen der Datenbank in der Datei config/kivitendo.conf die Variable
- dbcharset im Abschnitt system auf den Wert âISO-8859-15â setzen.
Bitte beachten Sie, dass alle Datenbanken den selben Zeichensatz - verwenden müssen, da diese Einstellungen momentan global in kivitendo - vorgenommen wird und nicht nach Datenbank unterschieden werden kann. - Auch die Authentifizierungsdatenbank muss mit diesem Zeichensatz - angelegt worden sein.
Eine Gruppe wird in der Gruppenverwaltung angelegt. Ihr muss ein - Name gegeben werden, eine Beschreibung ist hingegen optional. Nach dem - Anlegen können Sie die verschiedenen Bereiche wählen, auf die - Mitglieder dieser Gruppe Zugriff haben sollen.
Benutzergruppen sind unabhängig von Datenbanken, da sie in der - Authentifizierungsdatenbank gespeichert werden. Sie gelten für alle - Datenbanken, die in dieser Installation verwaltet werden.
Beim Anlegen von Benutzern werden für viele Parameter - Standardeinstellungen vorgenommen, die den Gepflogenheiten des - deutschen Raumes entsprechen.
Zwingend anzugeben sind der Loginname sowie die komplette - Datenbankkonfiguration. Wenn die Passwortauthentifizierung über die - Datenbank eingestellt ist, so kann hier auch das Benutzerpasswort - gesetzt bzw. geändert werden. Ist hingegen die LDAP-Authentifizierung - aktiv, so ist das Passwort-Feld deaktiviert.
In der Datenbankkonfiguration müssen die Zugriffsdaten einer der - eben angelegten Datenbanken eingetragen werden.
Nach dem Anlegen von Benutzern und Gruppen müssen Benutzer den - Gruppen zugewiesen werden. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:
In der Gruppenverwaltung wählt man eine Gruppe aus. Im - folgenden Dialog kann man dann einzeln die Benutzer der Gruppe - hinzufügen.
In der Gruppenverwaltung wählt man das Tool zur Verwaltung - der Gruppenmitgliedschaft. Hier wird eine Matrix angezeigt, die - alle im System angelegten Gruppen und Benutzer enthält. Durch - Setzen der Häkchen wird der Benutzer in der ausgewählten Zeile der - Gruppe in der ausgewählten Spalte hinzugefügt.
Wenn kivitendo 2.6.3 über eine ältere Version installiert wird,
- in der die Benutzerdaten noch im Dateisystem im Verzeichnis
- users verwaltet wurden, so bietet kivitendo die
- Möglichkeit, diese Benutzerdaten automatisch in die
- Authentifizierungsdatenbank zu übernehmen. Dies geschieht, wenn man
- sich nach dem Update der Installation das erste Mal im
- Administrationsbereich anmeldet. Findet kivitendo die Datei
- users/members, so wird der Migrationsprozess
- gestartet.
Der Migrationsprozess ist nahezu vollautomatisch. Alle - Benutzerdaten können übernommen werden. Nach den Benutzerdaten bietet - kivitendo noch die Möglichkeit an, dass automatisch eine - Benutzergruppe angelegt wird. Dieser Gruppe wird Zugriff auf alle - Funktionen von kivitendo gewährt. Alle migrierten Benutzern werden - Mitglied in dieser Gruppe. Damit wird das Verhalten von kivitendo bis - Version 2.4.3 inklusive wiederhergestellt, und die Benutzer können - sich sofort wieder anmelden und mit dem System arbeiten.
Der Task-Server ist ein Prozess, der im Hintergrund läuft, in + regelmäÃigen Abständen nach abzuarbeitenden Aufgaben sucht und diese zu + festgelegten Zeitpunkten abarbeitet (ähnlich wie Cron). Dieser Prozess + wird u.a. für die Erzeugung der wiederkehrenden Rechnungen und weitere + essenzielle Aufgaben benutzt.
Der Task-Server muss einmalig global in der Konfigurationsdatei + konfiguriert werden. Danach wird er für jeden Mandanten, für den er + laufen soll, in der Adminsitrationsmaske eingeschaltet.
Beachten Sie, dass der Task-Server in den Boot-Vorgang Ihres + Servers integriert werden muss, damit er automatisch gestartet wird. + Dies kann kivitendo nicht für Sie erledigen.
Da der Task-Server als Perlscript läuft, wird Arbeitsspeicher, der + einmal benötigt wurde, nicht mehr an das Betriebssystem zurückgegeben, + solange der Task-Server läuft. Dies kann dazu führen, dass ein länger + laufender Task-Server mit der Zeit immer mehr Arbeitsspeicher für sich + beansprucht. Es ist deshalb sinnvoll, dass der Task-Server in + regelmässigen Abständen neu gestartet wird. Allerdings berücksichtigt der + Task-Server ein Memory-Limit, wenn dieses in der Konfigurationsdatei + angegeben ist. Bei Ãberschreiten dieses Limits beendet sich der + Task-Server. Sofern der Task-Server als systemd-Service mit dem + mitgelieferten Skript eingerichtet wurde, startet dieser danach + automatisch erneut.
Die Konfiguration erfolgt über den Abschnitt
+ [task_server] in der Datei
+ config/kivitendo.conf. Die dort verfügbaren
+ Optionen sind:
run_as
+ Wird der Server vom Systembenutzer root
+ gestartet, so wechselt er auf den mit run_as
+ angegebenen Systembenutzer. Der Systembenutzer muss dieselben
+ Lese- und Schreibrechte haben, wie auch der Webserverbenutzer
+ (siehe see Manuelle Installation des Programmpaketes). Daher
+ ist es erforderlich, hier denselben Systembenutzer einzutragen,
+ unter dem auch der Webserver läuft.
debug
+ Schaltet Debug-Informationen an und aus.
Ist der Task-Server grundlegend konfiguriert, so muss + anschlieÃend jeder Mandant, für den der Task-Server laufen soll, + einmalig konfiguriert werden. Dazu kann in der Maske zum Bearbeiten + von Mandanten im Administrationsbereich eine kivitendo-Benutzerkennung + ausgewählt werden, unter der der Task-Server seine Arbeit + verrichtet.
Ist in dieser Einstellung keine Benutzerkennung ausgewählt, so + wird der Task-Server für diesen Mandanten keine Aufgaben + ausführen.
Der Task-Server verhält sich von seinen Optionen her wie ein + reguläres SystemV-kompatibles Boot-Script. AuÃerdem wechselt er beim + Starten automatisch in das kivitendo-Installationsverzeichnis.
Deshalb ist es möglich, ihn durch Setzen eines symbolischen + Links aus einem der Runlevel-Verzeichnisse heraus in den Boot-Prozess + einzubinden. Da das bei neueren Linux-Distributionen aber nicht + zwangsläufig funktioniert, werden auch Start-Scripte mitgeliefert, die + anstelle eines symbolischen Links verwendet werden können.
Kopieren Sie die Datei
+ scripts/boot/system-v/kivitendo-task-server
+ nach /etc/init.d/kivitendo-task-server. Passen
+ Sie in der kopierten Datei den Pfad zum Task-Server an (Zeile
+ DAEMON=....). Binden Sie das Script in den
+ Boot-Prozess ein. Dies ist distributionsabhängig:
Debian-basierende Systeme:
update-rc.d kivitendo-task-server defaults +insserv kivitendo-task-server
Ãltere openSUSE und ältere Fedora:
chkconfig --add kivitendo-task-server
Danach kann der Task-Server mit dem folgenden Befehl gestartet + werden:
/etc/init.d/kivitendo-task-server start
Kopieren Sie die Datei
+ scripts/boot/upstart/kivitendo-task-server.conf
+ nach /etc/init/kivitendo-task-server.conf.
+ Passen Sie in der kopierten Datei den Pfad zum Task-Server an (Zeile
+ exec ....).
Danach kann der Task-Server mit dem folgenden Befehl gestartet + werden:
service kivitendo-task-server start
Kopieren Sie die Datei
+ scripts/boot/systemd/kivitendo-task-server.service
+ nach /etc/systemd/system/. Passen Sie in der
+ kopierten Datei den Pfad zum Task-Server an (Zeilen
+ ExecStart=.... und
+ ExecStop=...).
Machen Sie anschlieÃend das Script systemd bekannt, und binden + Sie es in den Boot-Prozess ein. Dazu führen Sie die folgenden Befehl + aus:
systemctl daemon-reload +systemctl enable kivitendo-task-server.service
Wenn Sie den Task-Server jetzt sofort starten möchten, anstatt + den Server neu zu starten, so können Sie das mit dem folgenden + Befehl tun:
systemctl start kivitendo-task-server.service
Ein so eingerichteter Task-Server startet nach Beendigung + automatisch erneut. Das betrifft eine Beendigung über die Oberfläche, + eine Beendingung über die Prozesskontrolle und eine Beendigung bei + Ãberschreiten des Memory-Limits. Soll der Task-Server nicht erneut + starten, so können Sie ihn mit folgendem Befehl stoppen:
systemctl stop kivitendo-task-server.service
Der Task-Server wird wie folgt kontrolliert:
./scripts/task_server.pl Befehl
+ Befehl ist dabei eine der folgenden
+ Optionen:
+ start startet eine neue Instanz des
+ Task-Servers. Die Prozess-ID wird innerhalb des
+ users-Verzeichnisses abgelegt.
+ stop beendet einen laufenden
+ Task-Server.
+ restart beendet und startet ihn
+ neu.
+ status berichtet, ob der Task-Server
+ läuft.
Der Task-Server wechselt beim Starten automatisch in das + kivitendo-Installationsverzeichnis.
Dieselben Optionen können auch für die SystemV-basierenden + Runlevel-Scripte benutzt werden (siehe oben).
Wurde der Task-Server als systemd-Service eingerichtet (s.o.), + so startet dieser nach Beendigung automatisch erneut.