X-Git-Url: http://wagnertech.de/gitweb/gitweb.cgi/mfinanz.git/blobdiff_plain/c8a19933e3a4b3b0174078b70f7ea9faac56d94e..HEAD:/doc/html/ch02s13.html diff --git a/doc/html/ch02s13.html b/doc/html/ch02s13.html index 3b6141deb..6f7feb12b 100644 --- a/doc/html/ch02s13.html +++ b/doc/html/ch02s13.html @@ -1,65 +1,193 @@ - 2.13. Konfiguration zur Einnahmenüberschussrechnung/Bilanzierung: EUR

2.13. Konfiguration zur Einnahmenüberschussrechnung/Bilanzierung: - EUR

2.13.1. Einführung

kivitendo besaß bis inklusive Version 2.6.3 einen Konfigurationsparameter namens eur, der sich in der - Konfigurationsdatei config/kivitendo.conf (damals noch config/lx_office.conf) - befand. Somit galt er für alle Mandanten, die in dieser Installation benutzt wurden.

Mit der nachfolgenden Version wurde der Parameter zum Einen in - die Mandantendatenbank verschoben und dabei auch gleich in drei - Einzelparameter aufgeteilt, mit denen sich das Verhalten genauer - steuern lässt.

2.13.2. Konfigurationsparameter

Es gibt drei Parameter, die die Gewinnermittlungsart, - Versteuerungsart und die Warenbuchungsmethode regeln:

- profit_determination -

Dieser Parameter legt die Berechnungsmethode für die - Gewinnermittlung fest. Er enthält entweder - balance für - Betriebsvermögensvergleich/Bilanzierung oder - income für die - Einnahmen-Überschuss-Rechnung.

- accounting_method -

Dieser Parameter steuert die Buchungs- und - Berechnungsmethoden für die Versteuerungsart. Er enthält - entweder accrual für die Soll-Versteuerung - oder cash für die Ist-Versteuerung.

- inventory_system -

Dieser Parameter legt die Warenbuchungsmethode fest. Er - enthält entweder perpetual für die - Bestandsmethode oder periodic für die - Aufwandsmethode.

Zum Vergleich der Funktionalität bis und nach 2.6.3: - eur = 1 bedeutete Einnahmen-Überschuss-Rechnung, - Ist-Versteuerung und Aufwandsmethode. eur = 0 - bedeutete hingegen Bilanzierung, Soll-Versteuerung und - Bestandsmethode.

Die Konfiguration "eur" unter - [system] in der Konfigurationsdatei - - config/kivitendo.conf wird nun nicht mehr - benötigt und kann entfernt werden. Dies muss manuell geschehen.

2.13.3. Festlegen der Parameter

Beim Anlegen eines neuen Mandanten bzw. einer neuen Datenbank in - der Admininstration können diese Optionen nun unabhängig voneinander - eingestellt werden.

Beim Upgrade bestehender Mandanten wird eur ausgelesen und die - Variablen werden so gesetzt, daß sich an der Funktionalität nichts - ändert.

Die aktuelle Konfiguration wird unter Nummernkreise und - Standardkonten unter dem neuen Punkt "Einstellungen" (read-only) - angezeigt. Unter System - -> Mandantenkonfiguration können - die Einstellungen auch geändert werden. Dabei ist zu beachten, - dass eine Änderung vorhandene Daten so belässt und damit - evtl. die Ergebnisse verfälscht. Dies gilt vor Allem für die - Warenbuchungsmethode (siehe auch - - Bemerkungen zu Bestandsmethode).

2.13.4. Bemerkungen zu Bestandsmethode

Die Bestandsmethode ist eigentlich eine sehr elegante Methode, - funktioniert in kivitendo aber nur unter bestimmten Bedingungen: - Voraussetzung ist, daß auch immer alle Einkaufsrechnungen gepflegt - werden, und man beim Jahreswechsel nicht mit einer leeren Datenbank - anfängt, da bei jedem Verkauf anhand der gesamten Rechnungshistorie - der Einkaufswert der Ware nach dem FIFO-Prinzip aus den - Einkaufsrechnungen berechnet wird.

Die Bestandsmethode kann vom Prinzip her also nur funktioneren, - wenn man mit den Buchungen bei Null anfängt, und man kann auch nicht - im laufenden Betrieb von der Aufwandsmethode zur Bestandsmethode - wechseln.

2.13.5. Bekannte Probleme

Bei bestimmten Berichten kann man derzeit noch inviduell - einstellen, ob man nach Ist- oder Sollversteuerung auswertet, und es - werden im Code Variablen wie $accrual oder $cash gesetzt. Diese - Codestellen wurden noch nicht angepasst, sondern nur die, wo bisher - die Konfigurationsvariable - $::lx_office_conf{system}->{eur} ausgewertet - wurde.

Es fehlen Hilfetext beim Neuanlegen eines Mandanten, was die - Optionen bewirken, z.B. mit zwei Standardfällen.

\ No newline at end of file + 2.13. E-Mail

2.13. E-Mail

+ kivitendo kann sowohl E-Mails direkt aus dem Programm heraus E-Mails + versenden, als auch in das Programm importiern. Damit dies + funktioniert, müssen die E-Mail-Parameter korrekt konfiguriert sein. + Dazu mehr in den folgenden Abschnitten. +

2.13.1. E-Mail-Versand aus kivitendo heraus

Das Versenden von E-Mails kann zum Verschicken von Belegen genutzt + werden, z.B. um ein Angebot direkt an einen Kunden zu verschicken. Damit + dies funktioniert, muss eingestellt werden, über welchen Server die + E-Mails verschickt werden sollen. kivitendo unterstützt dabei zwei + Mechanismen: Versand über einen lokalen E-Mail-Server (z.B. mit + Postfix™ oder Exim™, + was auch die standardmäßig aktive Methode ist) sowie Versand über einen + SMTP-Server (z.B. der des eigenen Internet-Providers).

Welche Methode und welcher Server verwendet werden, wird über die + Konfigurationsdatei config/kivitendo.conf + festgelegt. Dort befinden sich alle Einstellungen zu diesem Thema im + Abschnitt '[mail_delivery]'.

2.13.1.1. Versand über lokalen E-Mail-Server

Diese Methode bietet sich an, wenn auf dem Server, auf dem + kivitendo läuft, bereits ein funktionsfähiger E-Mail-Server wie z.B. + Postfix™, Exim™ + oder Sendmail™ läuft.

Um diese Methode auszuwählen, muss der Konfigurationsparameter + 'method = sendmail' gesetzt sein. Dies ist + gleichzeitig der Standardwert, falls er nicht verändert wird.

Um zu kontrollieren, wie das Programm zum Einliefern gestartet + wird, dient der Parameter 'sendmail = ...'. Der + Standardwert verweist auf das Programm + /usr/bin/sendmail, das bei allen oben genannten + E-Mail-Serverprodukten für diesen Zweck funktionieren sollte.

Die Konfiguration des E-Mail-Servers selber würde den Rahmen + dieses sprengen. Hierfür sei auf die Dokumentation des E-Mail-Servers + verwiesen.

2.13.1.2. Versand über einen SMTP-Server

Diese Methode bietet sich an, wenn kein lokaler E-Mail-Server + vorhanden ist oder einer vorhanden, dieser aber nicht konfiguriert + ist.

Um diese Methode auszuwählen, muss der Konfigurationsparameter + 'method = smtp' gesetzt sein. Die folgenden + Parameter dienen dabei der weiteren Konfiguration:

+ hostname +

Name oder IP-Adresse des SMTP-Servers. Standardwert: + 'localhost'

+ port +

Portnummer. Der Standardwert hängt von der verwendeten + Verschlüsselungsmethode ab. Gilt 'security = + none' oder 'security = tls', so ist + 25 die Standardportnummer. Für 'security = + ssl' ist 465 die Portnummer. Muss normalerweise nicht + geändert werden.

+ security +

Wahl der zu verwendenden Verschlüsselung der Verbindung + mit dem Server. Standardwert ist 'none', + wodurch keine Verschlüsselung verwendet wird. Mit + 'tls' wird TLS-Verschlüsselung eingeschaltet, + und mit 'ssl' wird Verschlüsselung via SSL + eingeschaltet. Achtung: Für 'tls' und + 'ssl' werden zusätzliche Perl-Module benötigt + (siehe unten).

+ login und + password +

Falls der E-Mail-Server eine Authentifizierung verlangt, + so können mit diesen zwei Parametern der Benutzername und das + Passwort angegeben werden. Wird Authentifizierung verwendet, so + sollte aus Sicherheitsgründen auch eine Form von Verschlüsselung + aktiviert werden.

2.13.2. Versendete E-Mails über IMAP exportieren

+ Es können versendete E-Mails über IMAP exportiert werden. Dazu muss + der entsprechende Server, auf dem die E-Mails abgelegt werden + sollen, konfiguriert werden. Dies geschieht in der Konfigurationsdatei + config/kivitendo.conf im Abschnitt + '[sent_emails_in_imap]'. Es können auch Server für + spezifische E-Mail-Adressen konfiguriert werden, indem der Abschnitt + kopiert wird und mit dem Namen + '[sent_emails_in_imap/email/EMAILADDRESS]', wobei + 'EMAILADDRESS' die entsprechenden E-Mail-Adresse + ist, versehen wird. +

+ Die Reihenfolge für die Auswahl der Konfiguration ist wie folgt: +

  1. Falls es für die Absender-Adresse eine Konfiguration gibt nimm + diese.

  2. Falls es es für die benutzerbezogene E-Mail-Adresse eine + Konfiguration gibt dann nimm diese.

  3. Falls es eine generelle Konfiguration gibt dann nimm diese. +

Die folgenden Parameter dienen der Konfiguration:

+ enabled +

+ Falls 'enabled = 0' gesetzt ist, wird der + Export von E-Mails deaktiviert. Dies ist der Standardwert. Falls + 'enabled = 1' gesetzt ist, wird ist der + Export von E-Mails aktiviert. +

+ hostname +

Name oder IP-Adresse des IMAP-Servers. Standardwert: + 'localhost'

+ port +

+ Portnummer. Der Standardwert hängt von der verwendeten + Verschlüsselungsmethode ab. Gilt 'ssl = 1', + so ist 993 die Standardportnummer. Für + 'ssl = 0' ist 143 die Portnummer. Muss + normalerweise nicht geändert werden. +

+ ssl +

+ Wahl ob eine Verschlüsselung bei der Verbindung mit dem Server + verwendet wird. Standardwert ist '1', + wodurch eine SSL-Verschlüsselung verwendet wird. Mit + '0' wird keine Verschlüsselung genutzt. +

+ username und + password +

+ Falls der IMAP-Server eine Authentifizierung verlangt, so können + mit diesen zwei Parametern der Nutzername und das Passwort + angegeben werden. Wird Authentifizierung verwendet, so sollte + aus Sicherheitsgründen auch Verschlüsselung aktiviert werden. +

+ folder +

+ Wahl des Ordners, in den kivitendo gesendete E-Mails + gespeichert. Standardwert ist + 'Sent/Kivitendo'. Ordnerhierarchien können + mit einem Slash ('/') getrennt werden. + Der gewählte Ordner muss existieren. +

+ Bei einem Fehler bricht die Funktion ab und der Anwender bekommt die + Fehlermeldung, dass die E-Mail prinzipiell nicht verschickt werden + konnte. An dieser Stelle muss der kivitendo-Admin etwas genauer + prüfen, ob der Mail-Versand und/oder die Synchronisation den Fehler + verursacht hat. Ein Blick ins Email-Journal kann helfen den Fehler + einzuschränken. +

2.13.3. E-Mails in kivitendo importieren

+ Um E-Mails in kivitendo zu importieren, muss der entsprechende + Server, von dem die E-Mails abgeholt werden sollen, konfiguriert + werden. Dies geschieht in der Konfigurationsdatei + config/kivitendo.conf im Abschnitt + '[imap_client]'. +

Die folgenden Parameter dienen der Konfiguration:

+ enabled +

+ Falls 'enabled = 0' gesetzt ist, wird der + Import von E-Mails deaktiviert. Dies ist der Standardwert. Falls + 'enabled = 1' gesetzt ist, wird ist der + Import von E-Mails aktiviert. +

+ hostname +

Name oder IP-Adresse des IMAP-Servers. Standardwert: + 'localhost'

+ port +

+ Portnummer. Der Standardwert hängt von der verwendeten + Verschlüsselungsmethode ab. Gilt 'ssl = 1', + so ist 993 die Standardportnummer. Für + 'ssl = 0' ist 143 die Portnummer. Muss + normalerweise nicht geändert werden. +

+ ssl +

+ Wahl, ob eine Verschlüsselung bei der Verbindung mit dem Server + verwendendet wird. Standardwert ist '1', + wodurch eine SSL-Verschlüsselung verwendet wird. Mit + '0' wird keine Verschlüsselung genutzt. +

+ username und + password +

+ Falls der IMAP-Server eine Authentifizierung verlangt, so können + mit diesen zwei Parametern der Nutzername und das Passwort + angegeben werden. Wird Authentifizierung verwendet, so sollte + aus Sicherheitsgründen auch Verschlüsselung aktiviert werden. +

+ base_folder +

+ Wahl des Ordners, den kivitendo als Basis für das Erstellen von + Unterordnern und das Abholen von E-Mails verwendet. Standardwert + ist 'INBOX'. Ordnerhierarchien können mit + einem Slash ('/') getrennt werden. Beispiel: + 'INBOX/kivitendo'. In diesem Ordner dürfen + keine Unterordner existieren und keine manuell angelegt werden. +

+ Wenn eingeschaltet, wird beim Anlegen von Verkaufsangeboten und + -aufträgen ein Unterordner im E-Mail-Client für den entsprechenden + Beleg angelegt. E-Mails, in diesen Ordner werden automatisch beim + Öffnen des Belegs in kivitendo importiert. Um die E-Mails übersichtlich + zu halten, kann der Hintergrund-Job + 'CleanUpEmailSubfolders' genutzt werden. Dieser + importiert alle E-Mails und löscht alle Unterordnern, die nicht zu + einem offenen Beleg gehören. Importierte E-Mails werden nicht + gelöscht; erst beim Löschen des Unterordners werden sie gelöscht. +

+ Es können auch E-Mails in kivitendo importiert werden, die nicht zu + einem Beleg gehören. Dafür kann der Hintergrund-Job + 'SyncEmailFolder' verwendet werden. Dieser + synchronisiert standartmäßig den Ordner der in + 'base_folder' angegeben ist. Dies kann mit dem + Job-Parameter 'folder' geändert. Die Importierten + E-Mails werden im E-Mail-Journal gespeichert. +

+ Beim Umzug des E-Mail-Servers kann kivitendo schon + importierte E-Mails nicht mehr erkennen. Dies führt dazu, dass alle + E-Mails erneut importiert werden. +

\ No newline at end of file